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Kieferorthopädie 2018-01-05T13:52:07+00:00

Kinder

Die Gründe für die meisten kieferorthopädischen Behandlungen im Kindesalter liegen in Fehlstellungen der Kieferknochen. Häufig werden Zahn- und Kieferfehlstellungen durch eine schlechte Angewohnheit des Kindes, wie z.B. zu langes Lutschen am Daumen, Schnuller, Flasche o.ä. entscheidend beeinflusst oder sogar verursacht.

Vorsorge

Bei Kindern legen wir besonders großen Wert auf die Vorsorge. Um möglichen Kieferfehlstellungen vorzubeugen, ist es ratsam, wenn Kinder bis spätestens zum 9. Lebensjahr einen Kieferorthopäden aufsuchen. Eventuelle Kieferfehlstellungen können so frühzeitig erkannt und spätere aufwendigere Behandlungen vermieden werden.

Frühbehandlung

Die natürliche Entwicklung des Kiefers kann häufig ohne gravierende Eingriffe beeinflusst und gefördert werden. Frühzeitig erkannte Fehlstellungen können durch körpereigene Kräfte und ohne große Belastung behandelt werden. Dadurch können in vielen Fällen die Dauer einer möglichen Nachbehandlung mit einer festen Zahnspange deutlich reduziert oder sogar vermieden werden.

Herausnehmbare Zahnspangen

Herausnehmbare Zahnspangen werden in der Regel aktiv im Kindes- oder Jugendalter eingesetzt, um das Knochenwachstum zu beeinflussen. Häufig werden sie zur Korrektur der Fehlstellung einzelner Kiefer oder beider Kiefer zueinander eingesetzt.

Behandlungsablauf

Bei der Erstberatung verschaffen wir uns bei Ihrem Kind ein Eindruck überseine allgemeine Zahngesundheit. Daran im Anschluss teilen wir Ihnen mit, ob bei Ihrem Kind ein Behandlungsbedarf besteht. Ist eine Behandlung notwendig, werden diagnostische Unterlagen (Röntgenbilder, Abdrücke der Kiefer und Fotos) erstellt. Gleichzeitig werden auch die erforderlichen Therapiemaßnahmen und die voraussichtliche Dauer der Behandlung besprochen.

Kosten

Der anhand der diagnostischen Unterlagen erstellte Behandlungsplan wird bei gesetzlich versicherten Patienten an die Krankenkasse zur Genehmigung gesendet und der private Heil- und Kostenplan direkt an den Patienten ausgehändigt. Nach Genehmigung bzw. der Kostenzusage erfolgt ein genaues Therapie- und Kostengespräch.

Jugendliche

Die Akzeptanz der kieferorthopädischen Behandlung ist im jugendlichen Alter oftmals gering. Aus diesem Grund ist es erforderlich, die Motivation und die Mitarbeit von jugendlichen Patienten größtmöglich zu unterstützen.

Herausnehmbare Zahnspange

Herausnehmbare Zahnspangen werden individuell aus Kunststoff hergestellt. Sie werden in der Regel aktiv im Kindes- oder Jugendalter eingesetzt, um mit ihnen das Knochenwachstum zu beeinflussen. Häufig werden sie zur Korrektur der Fehlstellung einzelner Kiefer oder beider Kiefer zueinander eingesetzt. Allerdings hängt der Behandlungserfolg maßgeblich von der Mitarbeit des Patienten ab. In einer aktiven Behandlung wird eine Tragedauer von 14 bis 16 Stunden täglich vorausgesetzt.

Herausnehmbare Zahnspangen werden auch nach der aktiven Behandlung mit einer festen Zahnspange als Halteschienen (Retentionsschienen) eingesetzt, um das Ergebnis zu stabilisieren.

Festsitzende Zahnspange

Die festsitzende Zahnspange wird in der Zahnmedizin auch als Multibandtechnik bezeichnet. Der Vorteil dieser Behandlungstechnik liegt darin, dass die Zähne körperlich durch den Knochen bewegt und nicht nur gekippt werden können. Da die feste Zahnspange, im Gegensatz zur der herausnehmbaren Zahnspange, ganztägig wirkt, können damit zudem effizientere Behandlungsergebnisse erzielt werden. Erfahrungsgemäß beträgt die aktive Behandlungszeit zwischen 18 und 24 Monaten. Für die Behandlung mit einer festen Zahnspange ist eine sehr gute Mund- und Zahnpflege Voraussetzung.

„Unsichtbare“ festsitzende Zahnspange

Es besteht die Möglichkeit, die festsitzende Zahnspange (Brackets) auch auf die Innenseite der Zähne zu befestigen. Durch diese Lingualtechnik wären die Brackets von außen kaum sichtbar.

Schienentherapie

Eine Schienentherapie kann auch bei Jugendlichen durchgeführt werden. Die Behandlung mit Invisalign® Teen bietet die Möglichkeit die Behandlung mit einer kaum sichtbaren, herausnehmbaren Zahnspange, durchzuführen. Dadurch ist – im Gegensatz zu der festsitzenden Zahnspange – die Zahnpflege nicht eingeschränkt. Hierfür werden computergestützt individuelle Invisalign® Aligner angefertigt, die alle 2 Wochen durch ein neues Schienenpaar ersetzt werden, bis das Behandlungsziel erreicht ist. Für einen ausreichenden Behandlungserfolg müssen die Schienen aber mindestens 22 Stunden am Tag getragen werden. In dieser Zeit erfolgt die Bewegung der Zähne durch einen gezielten und kontrollierbaren Druck.

Stabilisierungsphase

Nach dem Entfernen einer festsitzenden Zahnspange möchten sich die Zähne in ihre alte Position zurück bewegen. Ohne eine entsprechende Stabilisierung der Zähne würden sich die Zähne unkontrolliert verschieben und das erfolgreiche Behandlungsergebnis wäre damit nicht langfristig. In diesem Fall würde man von einem sog. Rezidiv sprechen. Zur Langzeitstabilisierung sollte nachts eine herausnehmbare Zahnspange eingesetzt werden, um das Behandlungsziel zu erhalten. Um die Stellung der Frontzähne dauerhaft zu stabilisieren, empfiehlt es sich einen festsitzenden Retainer auf die Innenseiten der Frontzähne zu kleben. Dieser feingliedrige Draht hat keinen Einfluss auf die Sprache und bietet ein Höchstmaß an Stabilität und Komfort. Sollte sich der Draht einmal lösen oder brechen, ist eine sofortige Erneuerung notwendig, um das erzielte Behandlungsergebnis weiter zu erhalten.

Kosten

Vor dem 18. Lebensjahr übernehmen die gesetzlichen Versicherungen die Behandlungskosten, soweit ein Behandlungsbedarf besteht. Der Behandlungsbedarf richtet sich dabei an den sog. KIG (Kieferorthopädische Indikationsgruppen). Mit dieser Regelung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen nur Kosten für schwerwiegende Zahn- und Kieferfehlstellungen der Schweregrade 3 bis 5. Bei den privaten Versicherungen hängt die Kostenübernahme vom Versicherungsvertrag und dem individuell gewählten Tarif ab.

Erwachsene

Dank moderner Behandlungsmethoden und Apparaturen kann in nahezu jedem Lebensalter eine Zahnkorrektur erfolgen. Voraussetzung für eine kieferorthopädische Behandlung ist, dass Sie ein gesundes Zahnhalteapparat haben. Es gibt eine Vielzahl von unauffälligen und kosmetisch ansprechenden Behandlungsmittel. Anhand Ihrer Vorstellungen und Wünsche sowie den medizinischen Voraussetzungen beraten wir Sie gerne über eine für Sie optimale Behandlung.

Festsitzende Zahnspange

Die festsitzende Zahnspange besteht aus den sogenannten Brackets, die als kleine Knöpfchen direkt auf die einzelnen Zähne aufgeklebt werden. Damit sich die Zähne in die gewünschte Richtung bewegen, wird ein Bogen aus elastischem Material in die Brackets eingebracht. Durch die ganztätige Wirkung dieser Zahnspange im Kiefer und auf den Zähnen, erfolgt eine effiziente Zahnkorrektur. Für eine diskretere und unauffälligere Behandlung können zahnfarbene Brackets aus Keramik sowie weiß beschichtete Bögen eingesetzt werden.

Unsichtbare festsitzende Zahnspange

Es besteht die Möglichkeit, die Brackets auch auf der Innenseite der Zähne zu befestigen. Durch diese Lingualtechnik wären die Brackets von außen kaum sichtbar.

Schienentherapie

Mit herausnehmbaren Schienen aus transparentem Kunststoff, sogenannten Alignern, können ebenfalls Zahnkorrekturen erfolgen. Diese Schienen werden mithilfe einer dreidimensionalen Planungssoftware individuell für Sie hergestellt und korrigieren so Ihre Zähne mit sanftem Druck. Für eine effiziente Behandlung ist dabei eine Tragezeit von 22 Stunden pro Tag notwendig. Der Schienenwechsel, der alle 2 Wochen erfolgt, kann selbstständig von Ihnen übernommen werden. In regelmäßigen Abständen erfolgen die Kontrollen der Behandlungsfortschritte in der Praxis. Auf diese Weise können Ihre Zähne Schritt für Schritt schonend und unauffällig korrigiert werden. Die Schienen sind jederzeit herausnehmbar und können einfach gereinigt werden.

Stabilisierungsphase

Nach dem Entfernen einer festsitzenden Zahnspange möchten sich die Zähne in ihre alte Position zurück bewegen. Ohne eine entsprechende Stabilisierung der Zähne würden sich die Zähne unkontrolliert verschieben und das schöne Behandlungsergebnis wäre damit nicht langfristig. In diesem Fall würde man von einem sog. Rezidiv sprechen. Zur Langzeitstabilisierung sollte für nachts eine herausnehmbare Zahnspange eingesetzt werden, um das Behandlungsziel zu erhalten. Um die Stellung der Frontzähne dauerhaft zu stabilisieren, empfiehlt es sich einen festsitzenden Retainer auf die Innenseiten der Frontzähne zu kleben. Dieser feingliedrige Draht hat keinen Einfluss auf die Sprache und bietet ein Höchstmaß an Stabilität und Komfort. Sollte sich der Draht einmal lösen oder brechen, ist eine sofortige Erneuerung notwendig, um das erzielte Behandlungsergebnis weiter zu erhalten.

Kosten

Ab dem 18. Lebensjahr werden die Kosten für die kieferorthopädische Behandlung nur dann von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) übernommen, wenn eine schwerwiegende Kieferfehlstellung vorliegt, die auch kieferchirurgisch behandelt werden muss. In anderen Fällen ist die Behandlung vom erwachsenen Patienten privat zu tragen. Bei privat versicherten Patienten hängt die Kostenübernahme von dem Tarif ab, der mit der Privaten Krankenversicherung (PKV) abgeschlossen worden ist.

Behandlungsablauf

Bei der Erstberatung unterhalten wir uns über Ihr Anliegen und es erfolgt eine Untersuchung Ihrer Zähne und Ihres Kiefers. Im Anschluss erklären wir Ihnen ausführlich die Therapiemöglichkeiten und die damit verbundenen Kosten. Sollten Sie sich für eine Behandlung entscheiden werden diagnostische Unterlagen für den Behandlungsplan erstellt, welche später an Sie übersandt werden. Wenn wir den Behandlungsplan unterschrieben von Ihnen erhalten haben, können wir einen Termin für den Behandlungsbeginn vereinbaren. Bei privat versicherten Patienten, kann der Plan erst bei der Versicherung eingereicht werden.