Nie wieder Zahnarztangst – Zahnarztbesuche sind Kontrollverluste

Der Mensch nimmt seine Nahrung mit den Zähnen auf. Er beißt mit den Zähnen von etwas ab, zerkaut es und schluckt es herunter. Der Körper ist auf diesen Prozess angewiesen. Die Zähne sind die erste Instanz für die spätere Energiegewinnung. Aus diesen Gründen sind gesunde Zähne für den Menschen überlebenswichtig. Der Zahnarzt kann einem das gesunde Gebiss bewahren. Andererseits heißt der Zahnartbesuch auch, jemand anderem lebenswichtige Instrumente des eigenen Körpers anzuvertrauen. Ob der Mensch diese wertvollen Instrumente der Natur wohl überhaupt in die Kontrolle eines anderen übergeben möchte? Wahrscheinlich nur mit einem mulmigen Gefühl. Während sich der Zahnarzt an den eigenen Zähnen zu schaffen macht, fühlen sich Menschen oft ausgeliefert und kontrolllos. Was im eigenen Mund gerad passiert, lässt sich noch nicht einmal beobachten. Zahnarztangst ist daher eigentlich nachvollziehbar und wird von der Fachwelt trotzdem noch immer unterschätzt.

70 Prozent der Menschen haben Zahnarztangst

Unangenehme Gefühle, Angst und feuchte Hände – der Zahnarztbesuch steht an. Wenn es Ihnen so vor jedem Zahnarztbesuch ergeht, dann sind Sie damit in bester Gesellschaft. Zahnarztängste sind keine Seltenheit, sondern eher eine Volkskrankheit. Sogar 75 Prozent aller Menschen haben Zahnarztangst. Zehn Prozent von ihnen sind sogar echte Zahnarztphobiker. Diese zehn Prozent entsprechen den rund acht Millionen Menschen, die wegen ihrer Angst sogar Vorsorgetermine nicht mehr wahrnehmen können. Heute ist auch dem Zahnarzt seine Stellung als schwarzer Mann bewusst. Ärzte wie Prof. Dr. Manfred Bender gehen daher äußerst einfühlsam auf Zahnarztphobiker ein. Wenn die Angst aber so weit geht, dass sich der Patient überhaupt nicht mehr zum Kommen aufraffen kann, dann kann nicht einmal ihr Einfühlungsvermögen etwas zum Positiven verändern. Obwohl ein Besuch beim Zahnarzt heute nicht zwingend mit Schmerzen verbunden ist, lassen sich echte Zahnarztphobiker nicht ohne Weiteres die Angst ausreden. So entsteht ein Teufelskreis. Je mehr Zeit vergeht, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass der Patient je wieder in einer Zahnarztpraxis erscheinen wird. Das Unbehagen des Betroffenen steigt. Seine Ängste wachsen mit der Zeit sogar an. Der Zahnarztphobiker schämt sich irgendwann, ewig nicht bei den Vorsorgeuntersuchungen erschienen zu sein. Er ängstigt sich daraufhin immer mehr, dass sein nächster Zahnarztbesuch wegen seiner eigenen Versäumnis schmerzhaft ausfallen wird.

Woher Zahnarztängste kommen

Viele Zahnarztängste wurzeln in einem konkreten Vorfall aus der Vergangenheit. Oft entsprechen diese negativ behafteten Vorfälle besonders schmerzhaften Behandlungserfahrungen, die in den meisten Fällen lange zurück liegen. Dass schmerzhafte Erfahrungen beim Zahnarzt die Hauptursache für Zahnarztphobien sind, wurde lange ignoriert. Mittlerweile ist man sich dessen nach umfangreichen Studien bewusst, aber bis vor einigen Jahren hielt man die Zahnarztangst noch für eine unbegründete Furcht. Auch solche diffusen und scheinbar unbegründeten Ängste kennt man vom Menschen. In diese Sparte fällt zum Beispiel die Angst vor der Dunkelheit, die man lange mit der Zahnarztangst verglich. In Wirklichkeit ist die Angst vor dem Zahnart aber selten diffus, sondern geht Studien zufolge meist auf erhebliche Schmerzerfahrungen zurück. Die Betroffenen haben laut moderner Untersuchungsergebnisse zumindest einmal im Leben einschüchternde Zahnarzterfahrungen gemacht. Wir unterstellen Ihrer Angst daher nicht Unbegründetheit, sondern nehmen Ihre Ängste ernst. Für uns ist Zahanrztangst nicht die Angst vor dem schwarzen Mann. Wir beschäftigen uns mit der Angstursache und bemühen uns so darum, Sie von Ihrer begründeten Furcht zu erlösen. Schmerzhafte Zahnarztbesuche aus der Kindheit müssen nämlich kein Grund sein, den Zahnarzt bis heute zu fürchten. In den letzten Jahren und Jahrzehnten haben sich die zahnärztlichen Behandlungsmethoden aus Sicht der Patienten zum Positiven verändert. Der Umgang mit Schmerzen ist heute zum Beispiel ein anderer als früher. Für Sie ist nur Schmerz relevant, den Sie tatsächlich spüren. Ihr Schmerzempfinden können wir ausschalten. Gegen die Schmerzen einer zahnärztlichen Behandlung stehen heute Methoden, wie die Sedierung und die Narkotisierung zur Verfügung.

Aufklärung hilft gegen Zahnarztphobien

Wir wissen von dem Teufelskreis der Zahnarztphobien und verstehen Ihre Zahnarztangst. Zusammen mit dem Heilpraktiker Benedikt van Almsick bieten wir daher einen ganz speziellen Service an. Ihre Angst hat bei uns keine Chance. Unsere moderne Zahnbehandlungstechnik ermöglicht Zahnarzt-Angstpatienten eine Zahnbehandlung ohne Stressgefühle oder Schmerzen. Schon im Erstgespräch bekämpfen wir Ihre Angst, indem wir Ihnen behutsam und Schritt für Schritt alle Behandlungsschritte vorstellen. Wir beantworten Ihre Fragen und hören diskutieren gemeinsam mit Ihnen Ihre Ängste und Sorgen. Das kann Ihnen bereits einen Großteil Ihrer Ängste nehmen. Oft hängt die Angst nämlich auch mit der Ungewissheit über die bevorstehende Behandlung zusammen. Aus diesem Grund liegt und Aufklärung ganz besonders am Herzen. Speziell Kindern erklären wir gerne kindgerecht, welche Instrumente wozu dienen und welche Behandlungsmethoden welchen Zweck erfüllen. Durch diesen Umgang mit ihrem mulmigen Gefühl beugen wir letztlich zukünftigen Zahnarztphobien vor. Wie die Psychologie heute weiß, entwickeln sich winzige Unsicherheiten oder Ungewissheiten oft zu schwerwiegenden Phobien, solange kein adäquater Umgang damit besteht. Wir sehen den angemessenen Umgang mit Arztängsten nicht zuletzt als Aufgabe der Arztpraxen. Jeder Arzt muss heute gut und geschickt mit seinen Patienten und ihren Unsicherheiten umgehen. Aufklärung ist für uns das Herzstück dieses Umgangs. Phobien werden so zukünftig kaum mehr Stand haben. Speziell Kinder nehmen eine schmerzlose Kariesentfernung zum Beispiel oft problemlos in Kauf, solange sie über die Folgen von Karies und die Behandlungsschritte aufgeklärt werden.

Beratungsgespräch und Zahnarztsprechstunde gegen Zahnarztangst

Wenn Ihnen der Zahnarztbesuch Angst macht, müssen Sie sich nicht gleich voll in eine Behandlung stürzen, sondern können sich langsam daran herantasten. Wir bieten Ihnen zu diesem Zweck Beratungsgespräche an. In diesen Beratungsgesprächen lernen Sie uns und unsere schmerzfreien Behandlungsmethoden kennen. Sie erfahren alles Wissenswerte zum Behandlungsverlauf und dürfen alle Fragen stellen, die Sie beantwortet wissen möchten. Je mehr Sie über uns erfahren werden und je intensiver Sie sich mit dem Behandlungsablauf auseinander setzen, desto mehr werden Sie Ihre Ängste weichen spüren. Das bloße Wissen über alle Behandlungsschritte sowie alle Instrumente und ihre Funktionen mindert eine Zahnarztphobie. Auch außerhalb der Beratung reduzieren wir Ihre Ängste. Wir vertiefen uns dazu in psychologische Gespräche. Zu diesem Zweck dient unsere Zahnarztsprechstunde. Statt Behandlungsvorschlägen stehen in diesem Gespräch Ihre Ängste im Mittelpunkt. Erzählen Sie uns von Ihren vorausgegangenen Erlebnissen oder teilen Sie uns Ihre abstrakten Ängste mit, wie es speziell Kindern ohne tatsächliche Vorerfahrungen hilft. Mit psychologischen Strategien geben wir Ihnen Instrumente zur Angstbewältigung an die Hand. Der Zahnarztstuhl, die Geräusche in der Praxis, aber auch die Gerüche und medizinischen Instrumente von Zahnärzten werden dank dieser Bewältigungsstrategien idealerweise keine Angst mehr in Ihnen auslösen. In enspannter Umgebung sehen Sie mit der Unterstützung unseren einfühlsamen und geduldigen Personals Ihrer Angst ins Gesicht. Sobald Sie das tun, hat Ihre Angst kaum mehr Angriffsfläche. Kombiniert mit der Behandlungsberatung richtet diese Angstberatung am meisten aus. AJe besser wir Sie kennen lernen, desto besser können wir übrigens auch unsere Behandlung auf Sie abstimmen. Gemeinsam werden wir mit Sicherheit Wege finden, die Sie weder als sonderlich unangenehm, noch als schmerzhaft empfinden. Uns stehen zur Schmerzreduktion beispielsweise umfangreiche Methoden zur Verfügung, die wir Ihnen im Beratungsgespräch im Detail vorstellen können. Ihr mulmiges Gefühl wird sich damit reduzieren. Zumindest vom Verstand her werden Sie nach der Beratung wissen, dass Sie keine Schmerzen erwarten.

Zahnarztbesuch im Schlaf

Im Schlaf ängstigt Sie die Umgebung nicht, richtig? Im Schlaf spüren Sie auch Schmerzen nicht mehr. Wir bieten Ihnen für manche Behandlungen daher Schlafperioden an. Diese Schlafperioden setzen wir mit Narkosemitteln in Gang. Eine leichte Sedierung lässt sich im Rahmen dessen zum Beispiel mit einer kurzen Tiefschlafphase vergleichen. Für längere Eingriffe steht und eine Vollnarkose zur Verfügung, die ebenfalls die Funktion einer Tiefschlafphase übernehmen kann. Um Ihren Organismus nicht unnötig zu belasten, bieten sich für kurze Eingriffe mit kurzer Schmerzperiode Kurznarkosen an, die Sie nur kurzeilig in den Tiefschlaf übertreten lassen. Alle Narkotisierungen und Sedierungen sind bis auf einen kurzen Stick gänzlich schmerzfrei. Sie erreichen die Praxis und wir injizieren Ihnen das Narkosemittel. Während Sie sich in den Sphären der Schlafwelten bewegen, findet in Ruhe die Behandlung statt. Von den einzelnen Behandlungsschritten spüren Sie überhaupt nichts. Sie erwachen erst nach der Behandlung aus Ihrem Schlaf und dürfen sich in unserer Praxis erholen, bis Sie selbstständig zur Heimkehr fähig sind. Welche dieser schmerzfreien Möglichkeiten für Ihren Einzelfall in Frage kommt, besprechen wir mit Ihnen vorab im Detail. Ihre Behandlung bei uns überstehen Sie so mit Sicherheit im Schlaf.

Wie schmerzlose Zahnbehandlungen funktionieren

Die drei Methoden gänzlich schmerzloser Zahnbehandlungen sind die Sedierung, die Kurznarkose und die Vollnarkose. Die Auswahl erfolgt für den Einzelfall in Anbetracht des jeweiligen Verhältnisses von Risiken und Nutzen. Bei operativen Eingriffen wie Implantaten empfehlen wir dem Patienten in der Regel eine Vollnarkose. Auch bei permanenten Terminen, wie sie für eine umfangreiche Zahnsanierung anstehen können, legen wir Ihnen Vollnarkosen ans Herz. Dasselbe gilt für alle größeren Eingriffe am Kiefer. Unserer bisherigen Erfahrung nach, sind gerade Patienten mit Zahnarztphobie über diese Behandlungsmöglichkeit erleichtert. Mit einer Sedativum-Analgetikum-Kombination können wir bei kurzweiligen Behandlungen dagegen eine Kurznarkose auslösen. Am Anfang der Kurznarkose steht die intravenöse Gabe des Narkosemittels. Während der Behandlung überwachen wir Ihre Narkose gewissenhaft und im Detail. Wir gewährleisten so einen reibungslosen Behandlungsablauf. Wenn Sie nach der Behandlung aus der Kurznarkose erwachen, werden Sie sich entspannt und beruhigt fühlen. Die Sedierung ist die dritte Möglichkeit der zahnärztlichen Schmerzbetäubung. Die intravenöse Gabe eines Sedativums ermöglicht dabei eine kontrollierbare Tiefschlafphase. Manchmal können wir von vornherein aber auch einen schmerzlosen Behandlungsweg wählen. Ein solcher Weg ist die minimal-invasive Behandlung. Unserer Erfahrung nach reduziert diese Behandlungsform die Angst, während der Prozedur Schmerz zu empfinden. Wir setzen bei dieser Behandlung Instrumente ein. Wir arbeiten zum Beispiel mit dem Mikroskop, der Lupenbrille oder anderen winzigen Behandlungsgeräten. Für Sie entsteht durch diese sogenannte Piezochirurgie ein physisch deutlich reduzierter Druck. Die Piezochirurgie hat sich bislang insbesondere als Operationsverfahren im Magen oder im Darm etabliert, wo es die Behandlung auf limitiertem Raum ermöglicht. Das behandelte Areal reduziert sich damit automatisch. Je kleiner das behandelte Areal, desto geringer logischerweise auch der Schmerz. Vor einem minimal-invasiven Eingriff werden Ihnen daher nur minimale Bedenken begegnen.

Angstbewältigungsaufgaben in einer modernen Zahnarztpraxis

Dem Zahnarzt stehen heute vielerlei Möglichkeiten zur Verfügung, die Angst seiner Patienten zu bekämpfen. Das zu tun, liegt in seiner Verantwortung. Viele Menschen erscheinen mittlerweile über Jahre nicht zur Kontrolluntersuchungen oder versäumen sogar die alltägliche Zahnpflege. Ihr Gundgefühl dem Zahnarzt gegenüber wird immer schlechter. Ungewollte und unnötige Zahnschäden treten auf. Ursprung der Angst sind oft nur fehlgeleitet Drohungen der Eltern, die einem bei schlechtem Benehmen mit dem Zahnarzt gedroht haben. Manchmal ist die Wurzel der Angst auch ein unsanfter Umgang bei einem Zahnarztbesuch in der Kindheit oder gar ein Schmerzerlebnis aus grauer Vorzeit. In jedem Fall wird die Angstbewältigung immer schwerer, je länger die Angst besteht. Zahnärzte müssen die Betroffenen heute zur Angstüberwindung motivieren und sie von der Wichtigkeit des Zahnarztbesuches überzeugen. Um das zu schaffen, müssen Sie sanft und beruhigend an ihre Patienten herantreten. Sie müssen die richtige Atmosphäre schaffen, abschreckende Gerüche verbannen und menschlich einfühlsam mit ihren Patienten in Interaktion treten. Durch einfühlsame Aufklärung müssen sie den Patienten die Ungewissheit nehmen. Motivation können derweil Zielaufstellungen geben. Die Endergebnisse einer Behandlung zu visualisiere, kann zum Beispiel Freude oder wecken. Intraorale Ist-Zustandsaufnahmen können etwaigen Verbesserungsmöglichkeiten gegenüber gestellt werden. So werden ästhetisch gesunde Zähne zur treibenden Kraft bei der Angstüberwindung und der Mehrwert der Behandlung wird dem Patienten anschaulich vermittelt. Jeder Teilschritt wird den Patienten so eine positive Erfahrung machen lassen. Bald überlagert der positive Eindruck die vergangene Angsterfahrung und der Patient entwickelt Vertrauen zum Zahnarzt. Er wird so zu einem treuen Praxispatienten und hat die Sinnhaftigkeit seiner Angstüberwindung eingesehen. Wenn die ruhige und positive Grundausstrahlung des Arztes nicht ausreicht, können zur Angstbewältigung Methoden wie Hypnose eingesetzt werden. Anderen Patienten reicht schon der Ausblick auf Schmerzlosigkeit durch Sedierung oder sanfte Behandlungsmethoden. Die Angst sollte unter keinen Umständen übergangen, sondern immer angesprochen und verarbeitet werden. Aufgabe der Praxis ist die Entwicklung einer Lösungsstrategie. Oft funktioniert die Bewältigung mit einem vertrauenswürdigen Zwischenpol am besten. Der Patient muss so nicht direkt mit dem Arzt in Interaktion treten, solange er dazu nicht bereit ist. Ein erfahrener Heilpraktiker kann als Zwischenpol auftreten. Durch Gesprächstherapien, Hypnose oder Akupunktur kann er den Patienten bei seiner Angstbewältigung unterstützen und ihn an eine Zukunft mit gesunden Zähnen annähern.[/fusion_text]